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KEIN GLEICHKLANG ZW. HL.STUHL UND US-REGIERUNG-06.
 

Warum es in vielen Punkten der Außenpolitik keinen deutlichen Gleichklang zwischen dem Heiligen Stuhl und der US-Regierung geben kann.
Ein Beitrag zur Unterscheidung der Geister
von Elija


Diesen Text lege ich in Balta Lelija in einer großen Verantwortung vor Gott und den Menschen nieder. Ich habe mir dieses Wort nicht leicht gemacht und die Rede Barack Obamas in Kairo gelesen. All dies niederzuschreiben ist umso schwieriger, weil die Rede Obamas vielen Menschen aus dem Herzen sprechen mag und nicht wenige Passagen enthält, denen man inhaltlich zustimmen würde. Wahrscheinlich werde ich mit dieser Sicht sogar ziemlich alleine stehen und Unverständnis ernten. Aber einem notwendigen Elijadienst kann und will ich mich nicht entziehen! Drei Tage bin nun mit meinem Text unterwegs und gebe ihn jetzt zur Lektüre frei! Möge Gott schenken, daß wir im Licht der Unterscheidung der Geister erkennen, und in seiner Liebe handeln mögen.


Präsident Obama hat in Kairo am 4.Juni 2009 in der Universität eine Rede gehalten und (fast) alle sprechen von einer großen, sogar historischen Rede.

Bis jetzt habe ich im Chor der Kommentare noch keine Stimme gehört, die jene Aspekte betont, denen ich mich zuwenden werde. Für Christen im allgemeinen und für Katholiken im besonderen sind natürlich Reaktionen aus Rom besonders interessant. Christliche Führer im Heiligen Land haben sich positiv zur Rede Obamas geäussert und mit der Aufforderung verbunden, jetzt auch Taten folgen zu lassen. Radio Vatican brachte folgenden Meldung:

Vatikan: „Große Anerkennung" für Obama-Rede

http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=292685
Der Heilige Stuhl reagiert ausgesprochen positiv auf die große Rede von Barack Obama in Kairo. Das sei „eine sehr wichtige Wortmeldung", meinte Papst-Sprecher Federico Lombardi gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa. Der neue US-Präsident hatte von der ägyptischen Hauptstadt aus der islamischen Welt die Hand der Versöhnung hingestreckt. Der Jesuitenpater wollte keine Einzelheiten der Rede kommentieren; er stelle aber fest, dass es in vielen Punkten in der Außenpolitik „einen deutlichen Gleichklang zwischen dem Heiligen Stuhl und der US-Regierung" gebe. Das betreffe nicht nur die Beziehungen zwischen den USA und der islamischen Welt, sondern überhaupt die weltweiten Friedensperspektiven. Obama hat in seiner Rede u.a. die Zwei-Staaten-Lösung für den Nahostkonflikt betont; Papst Benedikt hatte im Mai auf einer Heilig-Land-Reise dasselbe getan. Lombardi hofft, dass die Rede „zu neuen Beziehungen zwischen den USA und der islamischen Welt" führe.
Ergänzung kommt noch aus Amerika:

USA: Kirchen reagieren auf Obama-Rede

Spitzenvertreter christlicher Kirchen und Gruppen in den USA danken Barack Obama für seine historische Rede von Kairo. In einem gemeinsamen Brief würdigen sie, dass der US-Präsident der islamischen Welt die Hand hingestreckt hat. Jetzt solle die US-Regierung alles tun, um im nahöstlichen Friedensprozeß „echte, konkrete Fortschritte" zu erreichen. Der Brief ist auch vom katholischen Bischof Howard Hubbard aus dem Bundesstaat New York unterzeichnet.



Warum kann ich mich nicht in diese fast kollektive, zum Teil enthusiastische Zustimmung einfügen und mich ungeteilt über die Rede des amerikanischen Präsidenten freuen, zumal von Rom aus sogar eine solche „Vorgabe" existiert? Dafür gibt es gewichtige Gründe!


+

Auch für einen Staat, der Politik und Religion getrennt hält, gelten Gottes Gebote. So muß man sich die Frage stellen, ob sich die Politik einer Regierung in entscheidenden Fragen im Einklang mit dem Willen Gottes befindet. Nur dann kann eine Regierung ihren Auftrag zum Wohl der Menschen erfüllen und der Gerechtigkeit ungeteilt dienen. Geschieht dies jedoch an wesentlichen Punkten nicht, dann fehlt einer solchen Regierung nicht nur die gesunde Basis eines Handelns, sondern auch ihre wahre Legitimation. Sie ist in der Tiefe für einen widergöttlichen Einfluß geöffnet und kann sich leicht zu einem perversen Herrschaftssystem entwickeln.

Im letzten Jahrhundert begegnen uns zwei sehr ausgeprägte Beispiele:

Die kommunistische Diktatur baute auf der Lüge auf, daß man mit Gewalt die herrschende Klasse beseitigen müsse, um dann den friedlichen Kommunismus entstehen zu lassen. All dies war verbunden mit einer gottfeindlichen Ideologie und führte zu entsetzlichen Exzessen und Massendeportationen. Es wurde mit Lüge und Täuschung gearbeitet. Das Ziel war die kommunistische Weltherrschaft und alles Sprechen über Brüderlichkeit, über Frieden und andere für die Menschen wichtige Themen, waren von der „großen Ausgangslüge" infiziert. Die wohlklingenden Worte wurden durch eine andere Wirklichkeit bestimmt und damit ihrem wahren Sinn entzogen. Der Kommunismus baute sein System auf einer großen Ungerechtigkeit auf.

Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland baute ihre Herrschaft auf der Lüge der rassische Überlegenheit der Arier auf, welche die Ausrottung und Beherrschung minderwertiger Rassen legitimieren sollte. Die Ergebnisse kennen wir: der Holocaust spricht eine nie zu vergessende Sprache. Gewalt und Lüge wurden selbstverständlich in diesem gottlosen System, welches auf einer grundsätzlichen Ungerechtigkeit aufbaute. Jedes Reden von Frieden usw., von der Förderung von Familien und ähnlichem war durch die tödliche Ideologie stark infiziert oder schon in das Gegenteil des wahren Sinnes der Worte verschoben.

Diesen Vorgang kennen wir genügend aus der Heiligen Schrift. Nehmen wir ein Beispiel aus den Evangelien und betrachten die Versuchungsgeschichte in der Wüste! Wir erkennen, daß der Teufel Bibelzitate verwendet, sie aber mit einer anderen Absicht unterlegt, nämlich Jesus in Versuchung zu führen.
Worte sind daher nicht immer die Worte, wie sie eigentlich zu verstehen sind, sondern es können sich hinter ihnen eine andere Motivation verbergen, sie können von falschen Absichten und Ansichten infiziert sein! (Matth. 4, 1-11)

Nun zu der gegenwärtigen US-Regierung!

Gibt es bei der neuen amerikanischen Regierung auch eine grundsätzliche Lüge und Ungerechtigkeit?

Leider ja!

Diese besteht am deutlichsten bei der Frage der Abtreibung. Es ist eine große Täuschung und daher eine Lüge, der Frau von staatlicher Seite her das Recht zuzugestehen, ihr eigenes Kind töten zu lassen. Zwar hat die gegenwärtige Regierung diese Gesetzgebung nicht eingeführt, aber sie bestätigt, rechtfertigt und fördert sie. Die Aussenministerin Hillary Clinton hat sie sogar als ein wesentliches Ziel ihrer Aussenpolitik benannt. http://www.lifenews.com/nb213.html

Mit einer solchen Politik wird der Staat nicht zum Beschützer seiner Bürger, sondern er gibt die Verteidigung des Lebensrechtes unschuldiger Menschen auf. Die geborenen Menschen genießen den Schutz des Staates, die ungeborenen nicht. Das ist eine grundsätzliche Ungerechtigkeit, welche ein sehr hohes und grundlegendes irdisches Gut betrifft, nämlich das Recht auf Leben eines jeden Menschen.

Es ist hier nicht der Raum die verheerenden Auswirkungen einer solchen Politik zu beschreiben, oder die Frage einer persönlichen Schuld der Politiker zu erörtern. Auch die Not von Frauen, die sich in einer ungewollten Schwangerschaft wiederfinden, kann in diesem Kontext nicht erörtert werden. Das ist ein eigenes, sehr wichtiges Thema.

Auch wenn wir davon ausgehen, daß die Politiker nicht aus bösem Willen handeln, sondern sich in dieser elementaren und entscheidenden Frage in einer Verblendung befinden und sogar glauben, die Freiheit und das Recht der Frau zu verteidigen, nimmt dies nicht die Tragik und Auswirkungen des Geschehens hinweg.

Im Namen einer falsch verstandenen individuellen Freiheit werden also Gottes Gebote übertreten und im Fall der Abtreibung das Lebensrecht von Millionen von Menschen gebeugt. Dies geschieht nicht nur im eigenen Land, sondern der Zugang zur freien Abtreibung soll mit staatlichen Geldern gefördert werden. Es geschieht also eine Art „amerikanische Mission der Kultur des Todes". Der jetzige Präsident ist ein ausgewiesener Promotor dieser im wahrsten Sinn des Wortes „lebensgefährlichen Politik!"

+

Wenn man die Rede des Präsident Obama an die Moslems betrachtet, kann diese Wirklichkeit nicht ausgeblendet werden, selbst wenn Präsident Obama Dinge ausspricht, die man an und für sich für richtig hält und die so ähnlich klingen wie das, was Papst Benedikt sagt und die in Bezug auf die Vorschläge für das Heilige Land bereits von verschiedenen Seiten formuliert wurden.

Es muß uns die Frage begleiten: Wer spricht was mit welchem Hintergrund?

Mit Präsident Obama tritt ein Politiker auf, der sich in seiner Rede auf den Koran bezieht, die Bibel und den Talmud zitiert. Sein Auftreten hat in der Anziehungskraft und der Reaktion der Menschen auf ihn fast ein religiöses Element und sein Einfluß wird von Tag zu Tag größer. Manche sehen in ihm so etwas wie einen kommenden Weltführer und jede Rede mit entsprechender weltweiter Zustimmung, läßt eine solche Möglichkeit stärker realisierbar werden. Doch ist genau dieser Präsident ein großer Förderer gottwidriger und menschenfeindlicher Politik. In Kairo sagte er wörtlich:
„... we reject ... the killing of innocent men, women, and children. And it is my first duty as President to protect the American people" (wir weisen die Tötung von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern zurück. Und es ist meine erste Pflicht als Präsident, die amerikanischen Menschen zu beschützen)! Später zitiert Barack Obama den Koran mit den Worten: „The Holy Koran teaches that whoever kills an innocent, it is as if he has killed all mankind; and whoever saves a person, it is as if he has saved all mankind" (der heilige Koran lehrt, daß derjenige, der einen Unschuldigen tötet, es so ist, als ob er die ganze Menschheit tötet und wer immer eine Person rettet, es so ist, als ob er die ganze Menschheit rettet!)Diesem Wort des Koran ist zuzustimmen!

Aber es erhebt die ernsthafte Frage: Wieviel „Menschheiten" sind schon durch die Abtreibung zerstört worden? Und wie steht es mit der Verantwortung des amerikanischen Präsidenten für die Menschen im eigenen Land?
Weder der Koran, noch die Bibel erlaubt die Tötung unschuldiger Menschen. Das gilt für alle Menschen, auch für jene, die auf dem Weg zur Geburt sind! Sie waren niemals etwas anderes, als ein Mensch, wie Du und ich!

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Spirituell betrachtet, müssen wir sagen, daß sich in einer solchen Politik, auch wenn sich der Präsident dessen nicht bewußt ist, ein starker gottfeindlicher Geist zeigt. Wenn aber antichristliche Strömungen bereits deutlich wirksam sind und sich mehr und mehr ausbreiten, dann werden sie auch eine Politik zu infizieren wissen, die sich nach außen hin friedlich und versöhnlich zeigt!

So kommt mit den moderaten und wohlklingenden Worten, durchaus sensibel verwendet und die in sich zu begrüßen wären, doch gleichzeitig der Strom jener antichristlicher Politik mit, sowohl was die Haltung zur Abtreibung, aber auch die Haltung zu anderen Themen, wie z.B. die Förderung homosexueller Lebensweisen betrifft. Werden sie nicht gerade unter diesem Präsident gefördert und sollen dem Stand der Ehe angeglichen werden mit evtl. Adoptionsrecht? Doch steht die Praxis der Homosexualität im Widerspruch zu Gottes Geboten. Das gilt auch für den Islam und für das Judentum. Wird also der amerikanische Einfluß größer und der Präsident zunehmend als ein Friedenstifter angeschaut, dann werden diese Elemente der amerikanische Politik noch stärker Einfluß nehmen, als es ohnehin schon geschieht!

Wir müssen also sehr klar unterscheiden:

Wenn der Papst von diesen Dingen spricht, die Barack Obama in seiner Rede erwähnt und die in sich gute Ziele sind, wie Friede, Versöhnung und andere Werte, dann tut er es auf der Basis der Übereinstimmung mit Gott und seinen Geboten.

Wenn Barack Obama von diesen Dingen spricht, dann begleitet seine Politik in grundsätzlichen Dingen ein eklatanter Widerspruch zu den Geboten Gottes und damit eine Lüge, welche die Ungerechtigkeit gebiert!

Es mag eine Übereinstimmung der Worte von Papst Benedikt und Präsident Obama äußerlich anklingen, es kann aber keine Übereinstimmung in der Tiefe geben. Es kann keinen deutlichen Gleichklang zwischen dem Heiligen Stuhl und der amerikanischen Regierung geben, weil die Grundstimmung der Instrumente anders ist, um in einem musikalischen Bild zu bleiben. Die eine Stimmung will Gott verherrlichen, den Menschen dienen und das Reich Gottes ausbreiten. Die andere scheint den Menschen dienen zu wollen, mißachtet aber die Gebote Gottes und fördert in entscheidenden Fragen des Lebens eine zerstörerische Kultur des Todes!

Vielmehr sind Christen und alle Menschen, die an Gott gebunden sind, aufgerufen sehr wachsam zu sein, welchen weiteren Einfluß Präsident Obama weltweit gewinnt.

Schon jetzt manifestiert sich in den USA mit der neuen Regierung ein immer stärker werdender antichristlicher Einfluß. Präsident Obama hat wichtige Posten seiner Regierung mit Förderern der Abtreibung besetzt, er ruft Katholiken und Christen in seine Nähe, die sich mit ihrer Haltung gegenüber den moralischen Fragen im Widerspruch zur Lehre der Kirche und der Heiligen Schrift befinden. Er bekommt einen Ehrendoktorat in einer katholischen Universität, trotz der Proteste vieler amerikanischen Bischöfe. (Stellungnahme von mir, siehe: www.baltla-lelija.net).

Wir haben in dem vergangenen Jahrhundert zwei grauenhafte antichristliche Systeme erlebt. Die antichristliche Gefahr ist nicht vorüber. Sie manifestiert sich in einem neuen Kleid, welches von außen nicht so bedrohlich scheint, sogar menschenliebend wirkt und angeblich die Freiheit schützen will.

Hören wir einen Moment zu, was Kardinal Fulton Sheen 1947 über das Kommen eines Antichristen gesagt hat:

Er wird als der große Menschenfreund verkleidet kommen.
Er wird von Frieden, Wohlergehen und Fülle sprechen, nicht als von Mitteln, um uns zu Gott zu führen, sondern als Endzielen in sich.
Er wird Bücher über die neue Idee von Gott schreiben, um sie der Lebensweise der Menschen anzupassen. ...
Er wird die Schuld psychologisch als unterdrückten Geschlechtstrieb erklären; er wird die Menschen dazu bringen, sich beschämt zurückzuziehen, wenn ihre Mitmenschen sagen, sie wären nicht großzügig und liberal.
Er wird Toleranz mit Gleichgültigkeit gegen Recht und Unrecht, Wahrheit und Irrtum gleichsetzen. ...
Er wird die Ehescheidungen unter dem Vorwand begünstigen, daß der andere Partner "vital" ist.
Er wird die Religion anrufen, um die Religion zu zerstören.
Er wird sogar von Christus sprechen und sagen, er sei der größte Mensch gewesen, der jemals gelebt hat. ...


Könnte sich in diese Liste nicht ohne weiteres folgendes einfügen lassen?

Er wird sagen, daß die Frauen das Recht haben ihre Kinder zu töten, wenn sie ungewollt schwanger sind.
Er wird sagen, daß gleichgeschlechtliche Verbindungen der Ehe zwischen Mann und Frau gleichgesetzt werden müssen, um die Rechte der Minderheiten zu schützen.
Er wird von Liebe und Barmherzigkeit sprechen, aber ungerecht handeln.
Er wird die heiligen Bücher der Religionen zitieren, aber eine neue Moral fördern, die Religion dort „korrigieren", wo sie mit der eigenen Ideologie nicht im Einklang steht!



Um nicht mißverstanden zu werden. Ich behaupte nicht, daß B. Obama jene antichristliche Person ist, die in der Heiligen Schrift beschrieben wird und am Ende der Zeiten kommen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-12). Auch unterstelle ich ihm keine bösen Absichten und bete für ihn, daß er im Lichte Gottes fundamentale Wahrheiten zu erkennen vermag und ihnen folgt. Doch hat seine Politik eindeutige antichristliche Züge und sein Denken und Handeln ist durch den verheerenden Irrtum in Bezug auf Gottes Gebote von innen heraus korrumpiert und geblendet. Deshalb ist äußerste Wachsamkeit geboten, ob sich nicht - bei der oft moralisch desorientierten Gesamtlage der Politik in entscheidenden Fragen - eine neue antichristliche Macht inthronisiert.

Wir dürfen nicht die Augen verschließen und warten. Geistlicher Widerstand ist jetzt schon angesagt, damit er nicht zu spät kommt. Vergessen wir als Christen nicht, daß vor der Wiederkunft Jesu das Kommen einer antichristlichen Person angekündigt wird, die sich an die Stelle Gottes setzen möchte und wir dürfen den Herrn fragen, ob dies mit der „Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird", einhergeht (vgl. Offenbarung 3.10).

Ein amerikanischer Präsident in seiner Machtfülle, der die Massen fasziniert, die Heiligen Schriften zitiert und sich anschickt, eine Art Weltgestalt und Hoffnungsträger zu werden, der weltweit Zustimmung bekommt, gleichzeitig aber eine Politik betreibt, die in entscheidenden Punkten gegen die Gebote Gottes steht, bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit!

Deshalb sollten christliche Führer und Sprecher bei Äußerungen über Barack Obama dies immer mitbedenken, damit die Gläubigen wachsam bleiben!

Lassen wir uns von einem anziehenden Äußeren und wohlklingenden Worten Barack Obamas nicht täuschen und schauen genau hin, was er tut. Wahrer Friede braucht die Gerechtigkeit als Fundament und Barmherzigkeit die Wahrheit. Solange den unschuldigsten Menschen dieser Erde derart das Lebensrecht genommen wird und dies von einem amerikanischen Präsidenten gefördert wird, wird dieser kein wirklicher Versöhner oder Friedensbringer sein können, selbst wenn er überall so angesehen würde und die Worte so klingen. Wahrer Friede muß in Übereinstimmung mit den Geboten Gottes stehen, sonst ist auf die Dauer eine Täuschung am Werk!


Elija, Jerusalem d. 6. Juni 2009


P.S. nach der Niederlegung dieser Zeilen las ich diese Meldung:

US-Präsident Barack Obama hat den Juni zum „Monat des Stolzes" von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen erklärt. In einer vom Weißen Haus am 1. Juni im Internet veröffentlichten Proklamation würdigt der Präsident die „großen und dauerhaften Beiträge" von Homo-, Bi- und Transsexuellen zum Zusammenhalt der amerikanischen Gesellschaft. Insbesondere engagierten sie sich in der Aufklärung über Aids und die Eindämmung der Immunschwächekrankheit.

Obama ist, wie er schreibt, „stolz, der erste Präsident zu sein, der in den ersten 100 Tagen Menschen aus der Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in seine Regierung berufen hat".
Er werde sich weiter für ihre "Gleichberechtigung" einsetzen, etwa für eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und für Adoptionsrechte. Er ruft das amerikanische Volk auf, sich gegen Diskriminierung und Vorurteile zu wenden.


Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=23102




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