Aktuelles

Mittwoch, 5. August 2015 - 09:43 Uhr
Russland, Deine Kirchen, Deine Liturgie, Deine Menschen und Deine Liebe zu Gott!

Reisebericht: Russland 20-07-2015 - 30-07-2015

Teil 1


Wir koennen dem Herrn nicht genug danken fuer diese Reise auf welche die Harpas und ich uns schon laenger gefreut hatten.

Vorausgegangen war ein grosszuegige Einladung der Foundation for the support of the Russian Art and Culture, welche vollstaendig fuer unsere Reisekosten aufkamen. Vermittelt hatte dies Father David, der Chorleiter des Moenchchores in Valaam, den wir in Jerusalem kennenlernten und der mit seinem Bruder drei Tage bei uns in der Apostelstrasse wohnte. Von uns wurde erwartet dass wir, wenn der ganze Tross der Musiker von St. Petersburg per Schiff zur Moenchsinsel Valaam (Northern Athos) angekommen war, uns in das dortige Programm des Festivals musikalisch einfuegten.

St. Petersburg, 21-07-2015

Zunae�¤chst aber flogen wir ueber Moskau nach St. Petersburg. Dort wurden wir von der "Matuschka Maria" abgeholt. Matuschka ist der Begriff fuer die Frau eines Priesters. In der orthodoxen Kirche koennen Priester verheiratet sein (man nennt sie die weissen Priester).
Maria sprach sehr gut Englisch und so kamen sehr intensive Gespraeche zustande. Wie man schon aus der Literatur weiss, lieben Russen geistige und geistliche Gespraeche. So erzaehlte Maria uns sehr viel ueber die Situation der orthodoxen Kirche in ihrem Land. Sie zeigte sich sehr aufgeschlossen gegenueber uns Katholiken und es war nichts zu merken von einer Distanz. Allerdings hatte sie katholische Freunde und war daher mit dem Katholizismus vertraut. Ihr Mann Dmitri sprach nur Russisch. Deshalb beschraenkte sich die direkte Unterhaltung mit ihm auf die Worte und Saetze, welche Nikolai inzwischen gelernt hatte.
Maria zeigte uns besonders die Kirchen in St. Petersburg, welche grosse Bewunderung bei uns hervorriefen. Sie waren von einer grossen Schoenheit und man merkte wie wichtig den Glaeubigen die Gestaltung der Kirchen ist und wie sie mit grosser Andacht in den Kirchen beten, auch wenn keine Liturgie ist.
Schon am Tag nach unserer Ankunft nahmen wir an einer Liturgie teil, die Father Dmitri feierte. Es sang ein kleiner Chor von drei Frauen und einem Mann und wir konnten bereits den Reichtum der liturgischen Gesaenge in Russland erleben!
Abends sangen wir selbst die heilige Messe in der katholischen Kirche St. Katharina. Am demselben Abend kam Marias katholische Freundin zum Gespraech und ich betete fuer sie.

Am 23. Juli 2015 hatten wir die Gelegenheit an einer Liturgie teilzunehmen, die in der Kirche des Rathauses des ehemaligen Palastes stattfand. Das gab uns die seltene Gelegenheit in einem russischen Regierungsgebaeude fuer die Regierung Russlands zu beten.
Apropos Politik: in Maria und auch ihrer Mutter fanden wir eifrige Verteidiger der russischen Politik und besonders auch des Praesidenten Putin. Sie waren gar nicht einverstanden mit der amerikanisch-europaeischen Haltung gegenueber Russland und sahen die Vorgaenge um die Krim und auch in der Ostukraine anders, als wir es in der Regel im Westen betrachten. Das fuehrte zu vielen Nachfragen unsererseits und wir hoerten uns ihre Positionen in Ruhe an, froh darueber auch einmal die Sicht von Einheimischen zu hoeren, die sehr engagiert und ueberzeugt, aber nicht fanatisch oder indoktriniert waren. Dazu war der Reflektions - und Differenzierungslevel von Maria zu hoch!
Es folgte noch ein anderes Gespraech und ein Gebet mit einem weiteren Freund von Maria und weiteren Besuchen von Kirchen und Heiligen Staetten. Manchmal konnten wir auch singen und fuer verschiedene Intentionen beten, z.B. auch auf einem Friedhof, wo wir die Gedenkstaette von ermordeten Moenchen und Priester besuchten, die waehrend des Sowjetterrors ums Leben kamen. Apropos Sowjetunion: Es ist fuer uns und andere Laender enorm wichtig, dass wir immer die Differenzierung zwischen der Sowjetunion und Russland machen. Man darf diese Dinge auch nicht unbewusst in eins setzen, denn Russland war das erste Land, was unter dieser Gewaltherrschaft zu leiden hatte. Allerdings wuenschte man sich eine noch staerkere offizielle Aufarbeitung all der Greuel in der Sowjetzeit, wie sie gottlob in Deutschland nach der Nazizeit geschehen ist!

24-07-2015 Valaam

Maria brachte uns mit dem Auto zu einem Ort, wo wir nur noch eine gute Stunde mit dem Schiff fahren mussten, um zur Insel Valaam zu gelangen. Wir nahmen vorerst Abschied von St. Petersburg, jener Stadt, die der Zar Peter der Grosse auf Suempfen errichten liess. Es war jener Zar, der Russland dem Westen oeffnen wollte und es auch tat!

Schon auf der Hinfahrt mit dem Schiff konnten wir die schoene Landschaft wahrnehmen. Valaam ist eine Insel und ist hauptsaechlich vom Kloster und den dazugehoerigen Skiten gepraegt. Diese Skiten sind wie kleinere Kloester, die zum Hauptkloster gehoeren.

Es gibt davon auf Valaam 10-12.

Father David, sein Bruder und Zoya erwarteten uns am Ufer. Zoya ist die geistliche Tochter von Father David, die wir schon von Jerusalem her kennen. Sie spricht recht gut englisch und dient so als Uebersetzerin. Wir wurden sehr liebevoll begruesst und fuhren dann zu Father David und seinem Bruder zur Skit, die von Father David verantwortlich geleitet wird. Seit einem Jahre lebt er dort und wollte zu Beginn nicht mehr als fuenf Moenche um sich haben. Einer davon, Bruder Theophilus, laeutete fuer uns die Glocken der kleinen Kirche.

Father David hatte sein Haeuschen fuer uns geraeumt, so dass wir alle dort unterkamen. So fanden wir ein Holzhaeuschen mitten im Wald vor, umgeben von einem einem herrlichen See, eine schoenen Kirche ein groesseres hoelnzernes Bruederhaeuschen und weitere kleine Haeuschen.
Father David hatte mir sein Zimmer zur Verfuegung gestellt.
Diese Skite wurde urspruenglich von einem Kriegsgeneral, Alexander Nevski, errichtet und er wollte dass dort zwoelf Moenche Tag und Nacht Psalmen fuer die verstorbenen Soldaten beten sollten. Natuerlich mussten wir unwillkuerlich an die hl. Jehanne d' Arc denken, der ebenfalls die Soldaten sehr am Herz lag. Die Kirche wurde spaeter durch die Schweden zerstoert, dann aber wieder bei der
Neubesiedlung der Moenche in Form eines Soldatenhelmes aufgebaut!

Unsere Gastgeber brachten uns zunaechst zur praechtigen Hauptkathedrale, wo wir die Ikonen bewunderten und waren wir wiederum sehr angetan von der Schoenheit der Kirchen und bewunderten die grossen Glocken. Die groesste war von Praesident Putin gestiftet, der sich oefter in Valaam aufhaelt und laut Maria aus St. Petersburg auch einen geistlichen Begleiter hat!
Wiederum beteten wir fuer den Praesidenten und auch fuer die Hierarchie der Orthodoxie.
Am Abend nahmen wir an der Vesper in der Kirche der Skit teil!


25-07-2015 Valaam

Father David gab uns den Schluessel von seiner Kirche und wir konnten am Morgen das "Abbaoffice" beten und in der Stille bleiben. Dann nahmen wir an der Liturgie in der Skit teil und Father David bat uns drei Gesaenge zu singen. Allerdings bemerkten wir, dass die Gesaenge dann nicht so gut passten, wenn wir sie direkt an vorhergehende Gesaenge der Moenche anschliessen. Da unterscheiden sie sich doch etwas im Stil. Wenn sie allerdings in stille Passagen hineingesungen werden, schmiegen sie sich sehr gut an!

Wiederum machten wir diese durchgehende Erfahrung in Russland: Die Russen lieben ihre Liturgie, sie nehmen sich Zeit und alles ist von einer sublimen geistlichen Schoenheit durchdrungen. Wenn es uns Westlern vielleicht auch schwer fallen mag die Laenge der Liturgie stehend durchzuhalten, so dringt doch die Heiligkeit der Liturgie tief ins Herz und in den Geist ein. Ich muss es gestehen und den Harpas geht es kaum anders: die byzantinische Liturgie vermag uns tiefer zu beruehren, als wir es von der lateinischen Liturgie her kennen! Man tritt wie in einen von Gott her geschenkten Raum ein, der sich harmonisch mitteilt: in den Gebeten, in den Gesaengen, in den Gesten, in den die Gewaendern, in den Ikonen, in der aufeinander abgestimmte Ordnung, in der Aufmerksamkeit waehrend den Zelebrationen, in der liebevolle Schoenheit der Kirche.

Wir sind sehr dankbar, dass diese Tradition in den Ostkirchen bewahrt wurde und sie bekommen in Valaam durch den wertvollen Gesang der Moenche noch einmal einen besonderen Wert.

Am Nachmittag kam der zustaendige Bischof in die Skite um uns kennenzulernen. Er war in Begleitung eines Moenches und von drei Frauen. Eine davon war die "erste Frau des Staates", wie mir Zoya spaeter vermittelte, Praesident Putins zweite Verbindung, nachdem er sich von seiner Frau Ludmilla geschieden hat. In der orthodoxen Kirche ist es unter bestimmten Umstaenden erlaubt eine zweite Ehe einzugehen - im Unterschied zur katholischen Lehre.
Father David hielt eine kurze Andacht uns wir wurden um zwei Gesaenge gebeten. Der Bischof und sein Begleiter waren ausserordentlich liebenswuerdig zu uns!

Am Abend nahmen wir noch an der sehr feierlichen Vesper in der Hauptkirche teil. Auch diese ist ein wirkliches geistliches Geschehen!

26-07-2015: Das Festival kommt nach Valaam!

In der Nacht kamen einige hundert Teilnehmer des Festivals mit zwei grossen Schiffen nach Valaam!
Das war in der morgendlichen Liturgie zu merken, die von zwei Bischoeffen und einem Archimandrit von der Moenchsinsel Athos gefeiert wurden! Mehrere Choere begleiteten die Liturgie und sie war ausnehmend schoen. Nicolai und ich bekamen einen Platz sehr dicht bei der Ikonostase. Das erlaubte es auch manchmal einen Sitzplatz einzunehmen und sehr nahe die Zelebration mitzubekommen.

Spaeter kam in unsere Skit ein TV-Mann, der einige Aufnahmen fuer das erste russische Fernsehen machte, die dann auch tatsaechlich gesendet wurden. Ihm gefiel unser Gesang so gut, dass er sich anbot ein kleines Video zu machen, welches nun in youtube zu sehen ist! Vorausgegangen war ein Interview indem ich von der Initiative "Quebrar la vara del violento" berichtete, was ihn sehr beeidruckte. So sangen wir fuer die Videoaufnahme das "Quebrargebet" und fuegten Russland mit ein!

Am Nachmittag gab es dann das erste Konzert der verschiedenen Choere zu Ehren des Grossfuersten Vladimir, dessen Tag am 28-07-2015 gefeiert wurde. Er war derjenige der tausend Jahre zuvor entscheidend war, dass Russland christlich wurde und den byzantinischen Ritus annahm. Aus diesem Grund war diesmal das Festival sehr grosszuegig gestaltet, finanziert vom Kultusministerium und verschiedenen Sponsoren. Das war sicher auch ein Grund, warum wir teilnehmen konnten. Wir waren sicher als Katholiken ein Novum fuer das Festival, wie insgesamt unsere (katholische) Anwesenheit eher ungewohnt war! Bei diesem ersten Konzert, welches im Freien stattfand und eine professionelle Tonanlage hatte, waren wir noch nicht dabei!

27-07-2015, Valaam

Wiederum durften wir eine sehr feierliche Liturgie, diesmal vom georgischen Patriarchen geleitet, erleben.

Um 14 Uhr gab es dann das zweite Konzert, diesmal in der Hauptkirche: altrussische Gesaenge, georgische Weisen, manchmal fuer unseren Geschmack etwas zu schrill, wenn folkloristische Elemente dabei waren, ein Chor aus Weissrussland sang sehr schoen...

Diesmal waren auch die Harpas dabei und sangen sechs Gesaenge. Etwas beeintraechtigt war die Schoenheit ihrer Gesaengen durch eine mangelhafte Tonanlage und durch die anfaengliche Nervositaet auf weiblicher Seite. Doch gab es gute Zeugnisse, z.B. meldeten sich zwei Brueder bei Father David, die sonst recht grimmig ihm gegenueber sind, bedankten sich und fragten nach einer Kopie der Gesaenge. Auch anderen Bruedern schienen unsere Gesaenge am besten gefallen zu haben ....

Der Tag endete wuerdig mit einer Teilnahme an der Vesper!

28-07-2015, Valaam, 28-07-2015


Wiederum nahmen wir an einer feierlichen Liturgie teil, diesmal hauptsaechlich mit Gesaengen von Valaam, die uns am besten gefielen. Am Nachmittag fing das Abschiedskonzert an, diesmal auf der Buehne. Die Tonanlage war gut, die Gesaenge der Harpas auch, wenn auch wieder anfaenglich etwas durch Nervositaet beeintraechtigt. Trotzdem kann man sagen, dass von ihnen eine Art "Feuerprobe" bestanden wurde, denn niemals brach der Gesang ab oder wurde so duenn, dass er nicht mehr genuegend zu hoeren war. Immerhin haben die "Harpas" diesmal vor ausgesuchten Choeren und professionellen Musikern gesungen und es ist nicht lange her, dass sie in Guayaquil waehrend der Papstvisite vor einer Million Menschen sangen! Das ist eine andere Qualitaet Herausforderung als wie gewohnt in einer Heiligen Messe zu singen oder danach gesanglich eine Heilige Stunde zu gestalten.

Zu unserer Freude kam ganz am Schluss des Konzertes der russische Bischof dazu und begruesste uns ausserordentlich herzlich. Da er keine Gesaenge mitbekommen hatte sang er mit dem ganzen Chor den russischen und griechischen Auferstehungsgesang und auch wir konnte mit einstimmen. Danach bat er uns noch mit in eine kleine Kapelle zu kommen und wollte noch einige Gesaenge von den "Harpas" hoeren, was eine grosse Ehre war. Dann bedankte er sich und sagte zum Schluss: "Come again"! "Kommt wieder"
Danach fuhren wir noch in die Skit von P. Seraphim, der allerdings krank war, und sangen dort noch einige Gesaenge.

Sehr herzlich war dann der Abschied von Father David mit seinen Bruedern und wir alle merkten, dass diese unsere Begegnung wichtig war und ein fruchtbares oekumenisches Ereignis darstellte und vielleicht sogar darueber hinaus! Wir kamen nach Hause: zu einer grossen geistlichen Familie der Kirche. Gott hatte hier Bruecken gebaut ueber die wir einfach gehen durften und niemand stuerzte uns hinab. Keiner Spur von Feindschaft begegneten wir!

Dann nahm uns am Abend ein grosses Schiff nach St. Petersburg mit und wir trugen viele Menschen im Herzen. Auch wir blieben in ihren Herzen wie es Zoya uns mit einer sms schrieb:

" All hearts here are crying and waiting for you again" ("alle Herzen weinen hier und warten wieder auf Euch!)

Fortsetzung und Reflektion folgt bald!

Sonntag, 12. Juli 2015 - 09:19 Uhr
Weihe von Bruder Bendikt, Papstvisite und Quebrar la vara del violento

Primizmesse von Padre Benedikt

Am 29. Juni kam der grosse Tag der Weihe von Bruder Benedikt! Er wurde in der Kathedrale von Sto. Domingo von dem neuen und uns sehr verbundenen Bischof Bertram zum Priester fuer die Gemeinschaft Agnus Dei geweiht.

Welche Freude und welche Ehre!

Die ersten Heiligen Messen mit unserem Padre Benedikt waren fuer uns alle ein grosses Geschenk! Ein neuer Priester, der schon in den ersten Zelebrationen seinen feinen Sinn fuerr die Liturgie erkennen liess!

Dann rueckte das Herannahen des Papstbesuches immer mehr in den Vordergrund. Ganz Ecuador schien auf den Oberhirten der katholischen Kirche zu warten! Als er dann kam, war es fuer ihn nicht schwer die offenen Herzen der Ecuadorianer durch seine ueberaus liebenswerte Art zu begluecken!

Die Harpas und ich wurden intensiv nach Guayaquil eingeladen, wo der Papst sein erste grosse Heilige Messe zelebrierte. Wir waren jedoch nicht im offiziellen Programm vorgesehen, da wir gar nicht wusssten, dass wir uns noch zeitgleich mit dem Papst in Ecuador aufhalten wuerden. Doch dank der Intervention von Gabriel, einem engagierten Glaeubigen konnten wir sowohl am Abend vor dem Kommen des Papstes (es gab eine Vigil), als auch unmittelbar vor seiner Ankunft im Park Samanes in der grossen Stadt Guayaquil die Initiative vorstellen, sowie einige Lieder singen. Wir waren sehr dankbar vor und mit so vielen Menschen (ungefaehr eine Million) das Gebet singen zu koennen.

Schon am selben Abend brachen wir noch nach Quito auf und die Harpas waren bei einem weiteren Treffen mit dem Papst zugegeben in der Universitaet von Quito (Plaza St. Franzisco) und konnten dort ebenfalls die Initiative vorstellen und das Gebet mit den Glaebigen singen.

Mir war es vergoennt am naechsten Tag den Papst naeher in Quinche zu erleben. Dort gab es ein Treffen mit Priester, Ordensleuten und Seminaristen. Mich beruehrten seine Gegenwart und seine Worte ungemein. In der frei gehaltenen Ansprache machte er darauf aufmerksam, dass wir alles vom Herrn gratis erhalten, gerade auch unsere Berufung fuer die wir jeden Tag danken sollten. Er sagte dies mit einer solchen Liebenswuerdigkeit und so ueberzeugend, dass sicher die Herzen der Anwesenden brannten, wie damals als der hl. Petrus - vom Geist Gottes erfuellt - die Pfingstpredigt hielt. Es ging wohl nicht nur mir so, dass man den Platz dankbar verliess und froh war einen solchen Papst von Gott geschenkt bekommen zu haben! Ich bin ueberzeugt einen heiligen Mann gesehen zu haben. In dieses Bild passt seine demuetige Bitte an die Glaeubigen fuer ihn zu beten und sein aufrichtiges Bekenntnis, dass auch er in der Gefahr sein kann zu vergessen woher er kommt und wer ihn so beschenkt hat!

Papst Franziskus, ein Geschenk des Herrn fuer die Kirche und die Welt!

Natuerlich wartete ich, ob es eine Gelegenheit geben wuerde den Papst mit dem Quebrargebet in Beruehrung zu bringen und ob er es beten wuerde! Viele Menschen in Mexiko hatte ich aufgefordert dafuer zu beten und dieses Anliegen besonders der Jungfrau von Guadalupe anvertraut. Deshalb wandte ich mich an sie mit der Frage, warum es denn nicht geschah, denn im Vorfeld war ich recht sicher, dass es geschehen wuerde.

Ich erhielt zunaechst keine Antwort - nur ein feines Schweigen.

Mein Herz muesste ich ein wenig erziehen, damit nicht eine leichte Enttaeuschung mich erreichen und mein Vertrauen in die heilige Jungfrau eintrueben wuerde!

Dann aber sann ich in Ruhe nach und merkte, dass es nicht gepasst haette, wenn der Papst oeffentlich das Gebet gesprochen haette. Die Themen der Gewalt waren nicht im Blickfeld seiner Reden. Er sprach ueber andere Dinge, um die Ecuadorianer zu staerken. Vielleicht war mein Blick zu eng auf das Thema Quebrar bezogen, was fuer die Initiative richtig sein mag, aber der Weite des Papstbesuches nicht entsprach. Mit diesen Gedanken zog dann Friede in mein Herz ein und ich war dankbar, dass der Papstbesuch es ermoeglichte so viele Menschen zu erreichen. Auch konnte ich mit diesen Ueberlegungen in Bezug auf die Jungfrau von Guadalupe mein Herz beruhigen.

Dann war die Zeit gekommen nach Europa zurueckzukehren. Doch zuvor hatten wir noch bei einem Zwischenstopp in Mexiko-City die Gelegenheit eine Heilige Messe zu singen und eine Anbetungsstunde im Sinne von Quebrar la vara del violento zu halten. Die Pfarrei Inmaculado Corazon de Maria y San Jose Obrero hatte uns eingeladen uns alles gut vorbereitet. Die Glaeubigen hatten sich als Zeichen des Friedens weiss gekleidet und die Botschaft sehr bereitwillig aufgenommen.

Am spaeten Abend dann brachen wir von Mexiko-City auf und die Fluggesellschaft British Airways brachte uns dann sicher ueber London nach Bruessel, wo uns Maruscha erwartete.

Danke Herr fuer all die Gnaden des Dienstes und im Sinne unseres heiligen Vaters Franziskus und im Sinne des Evangeliums: Umsonst habt Ihr es empfangen und umsonst sollt ihr es geben!

Danke fuer alle Beter, die uns begleitet haben!

Haus Diepbach, 11. Juli, St. Benedikt

Sonntag, 28. Juni 2015 - 19:27 Uhr
Ecuador

Wir hatten ein gute Ankunft in Ecuador und bereits am nächsten Tag ging es in Quito im Exerzitienhaus Betania zum „retiro“. Dieses stand unter dem Thema: der geistliche Kampf und die Ausdauer. Die Themen waren sehr passend auch in Bezug auf „Quebrar la vara del violento.“

Am 22. Juni hatten wir dann alle Hände voll mit den weiteren Vorbereitungen für den Papstbesuch zu tun. Es öffneten sich Türen, wie wir die eine Million estampitas (Gebetsbildchen) die wir anläßlich des Papstbesuches drucken ließen, verteilen können. Es ist sehr beeindruckend wie offen der zuständige Weihbischof René Coba in Quito war und für Deutschland so gut wie unvorstellbar: die Polizei in Quito wird unsere estampitas zu den Kommunionhelfern transportieren, die ihrerseits die estampitas verteilen werden! Die verantwortlichen Entscheidungsträger der Polizei hatten nach einem Gespräch mit uns zugestimmt!

Gemäß dem Vorschlag unseres neuen Bischofs Bertram in Sto. Domingo wurden 500.000 estampitas in die Messbücher eingelegt, jeweils 250.000 für Guayaquil und Quito. Die anderen 500.000 werden auf verschiedenen Wegen zu den Menschen gelangen!

Ecuador ist vom Papstbesuch (5.-8. Juli) ganz in Anspruch genommen! Die Menschen freuen sich sehr auf sein Kommen. Was die Logistik angeht ist noch sehr viel zu tun, denn es werden nicht nur Menschen aus Ecuador erwartet, sondern auch Gläubige aus den Nachbarländern wir Kolumbien, Peru ….

Inzwischen sind wir auf Tierra de la Paz angekommen. Ich verbrachte noch mit unserem Diakon Bendikt drei Tage in Mindo und es rückt nun seine Priesterweihe am 29. Juni in den Vordergrund, ohne den Papstbesuch verdrängen zu können.

Elija, 27. Juni 2015, Tierra de la Paz, Ecuador

Freitag, 26. Juni 2015 - 22:52 Uhr
Mexiko-Ecuador

Anbetungsstunde in Teotihuacán mit Bischof Priestern und Seminaristen

11-06-2015, Aguascalientes

Mexiko kennen wir hauptsächlich durch die vielen Kirchen und die Menschen, die wir treffen. Die Mission erlaubt kaum die Schönheiten der mexikanischen Natur aufzunehmen, außer durch kurze Fensterblicke aus unserem zur Verfügung gestellten Auto, welches viele Lasten zu tragen hat. Unsere erweiterte Anlage, die estampitas, die Cds ….

So sangen wir diesmal die Heilige Messe in „Nuestra Senora de los Dolores“ mit kurzer Anbetung danach. Diese erlaubte mir die Initiative genauer darzulegen. Inzwischen laden wir immer wieder die Mexikaner ein dafür zu beten, daß Papst Franziskus bei seinem Besuch in Ecuador das „Quebrargebet“ beten wird.

Im „Templo expiratorio Ave Maria“ in derselben Stadt wird seit 104 Jahren die „Ewige Anbetung“ ohne Unterbrechung durchgeführt – auch in der Zeiten, als die Verfolgung der Kirche in Mexiko sehr stark war.

Ich hatte den Eindruck – ebenso wie im „Templo expiaratorio“ in Mexiko-City ein umfassendes Gebet durchzuführen. Die eucharistsche Anbetung gab mir Gelegenheit dazu. Nach der Anrufung von Heiligen, zu der ich auch die Gläubigen einlud, brachte ich Gott Vater die vielen Sünden der Menschheit der Vergangenheit und Gegenwart, auch die Sünden der Kirche und bat ihn um Verzeihung. Dann bat ich um die Heilung der Wunden in der Geschichte des Volkes und in im persönlichen Leben. Weiter rief ich die besondere Gegenwart des Heligen Geistes an und betete zum Schluß ein vollmächtiges Gebet, daß unser Vater das bewirken möchte, was in der Flagge Mexikos dargestellt wird: der Adler, der mit seinem Schnabel den Kopf der Schlagen zerdrückt und gleichzeitig mit den Krallen den Schwanz festhält, damit die Schlange nicht würgen kann.
Nach meiner Einschätzung wurden an diesem Abend Dämonen einer höheren Ordnung aus Mexiko vertrieben.
Später wurde ich darauf aufmerksam gemacht – und konnte es dann auch als Aufzeichnung im Fernsehen sehen – daß am 20. Mai 2015 (ein knapper Monat zuvor) in unweit gelegegenen St. Louis Potosi ein öffentlicher „Exorzismus Magnum“ vom dortigen Bischof in Begleitung des ehemaligen Kardinals von Guadalajara und anderer Exorzisten für das ganze Land Mexiko durchgeführt wurde. Nach meiner Kenntnis war dies das erste Mal in der Geschichte Mexikos. Es fällt mir nicht schwer diesen Exorzismus in einer geistlichen Verbindung mit den Gebeten von „Quebrar la vara del violento“ zu sehen. Die herarchische Kirche geht in rechter Weise mit ihren geistlichen Mittel zum Gegenanangriff über! Dank dem Herrn!

12-06-2015, Léon

11:00 Konzert mit kurzer Anbetung in einer sehr schönen Kapelle und am Abend sangen wir die Heilige Messe in einer ärmeren Kirche in der sich sehr viele Kinder dem Herzen Jesu und Mariens weihten und versprachen täglich den Rosenkranz zu beten. Wir stellten die Initiative vor und baten die Kinder ebenfalls das „Quebrargebet“ mit in ihr tägliches Gebet aufzunehmen.

13-06-2015, Mexiko-City

Wir kehrten nach der sehr fruchtbaren Woche wieder nach Mexiko-City zurück nicht ohne Station bei der Jungfrau von Guadalupe zu machen, um ihr zu danken. Am Abend waren wir dann in einer der schwierigsten Zonen dieser riesigen Stadt und sangen dort die Hl. Messe - immer mit der Vorstellung der Initiative verbunden.

14-06-2015 Zepotzotlán, Teotihuacán

Diesmal sangen wir die Heilige Messe bei Ordensschwestern der Madres Conceptas mit recht vielen Menschen und am Abend in der Kathedrale von Teotihuacán in der Nähe zweier alter Pyramiden. Dort sind wir schon von der Reception der Verantwortlichen und des Bischofs ein wenig zuhause.

15-06-2015, Mexiko-City

Morgens hatten wir viel organisatorische Arbeit zu tun und am Abend sangen wir die Heilige Messe in der Hauptkirche von „La esparanza de Maria en la Resurrection“. Der Priester, welcher für den egentlich vorgesehen Pfarrer einsprang zeigte sich zunächst nicht sehr offen für das Anliegen. Doch die Heilige Musik der „Harpas“ veränderte die Situation völlig, so daß er dann selbst die Initiative den Menschen erklärte und sich zum Schluß sehr herzlich bedankte!

16-06-2015, Teotihuacán, Mexiko-City

Noch einmal führte uns der Herr in diese „Tempelstadt“ im Staat Mexiko (zum Unterschied von Mexiko-City). Dort hatte sich der Bischof mit Priestern und Seminaristen versammelt, um zu beraten wie man verhindern kann, daß im Staat Mexiko die Abtreibung eingeführt wird. Wir waren geladen die Anbetungsstunde zu gestalten und konzentrierten uns vor allem auf das Thema der Abtreibung. Konkret bat ich darum, daß die Abtreibung nicht noch in weiteren Staaten von Mexiko legalisiert wird!
Abends sangen wir dann noch in der Kirche „Nuestra Senora de Guadalupe“ die Heilige Messe mit einer gestalteten Heiligen Stunde danach. Viele estampitas wurden mitgenommen.

17-06-2015, Mexiko-City

Abends sangen wir die Heilige Messen in „San Jacinto“ und begleiteten die Anbetungsstunde.

18-06-2015, Texkoko

Vorbereitung unserer Weiterreise nach Ecuador und Vorbereitung des nächsten Abschnittes in Mexiko im Oktober mit Bestellungen von estampitas und Cds.

Am Abend Hl.Messe und Anbetungsstunde, mit einem Gebet von mir, daß der Herr die Dämonen vertreiben mögen, welche in der Kirche und in der Gesellschaft Mexikos Verwirrung stiften. Auch bat ich um Verzeihung für jede Art der Entsakaralisierung der Hl. Messe und betete für die verfolgten Christen. Den uns einladenden Priester hatten wir im Heiligen Land kenngelernt!

19-06-2015 Abflug nach Ecuador über El Salvador und Bogotá

Donnerstag, 11. Juni 2015 - 16:43 Uhr
Wieder in Mexiko!

Wieder zurück unter den Flügeln des Adlers

Nach einigen Monaten sind wir nun wieder in Mexiko, wenn auch nur für eine kürzere Zeit als am Anfang des Jahres ...

Inzwischen ist die Initiative „Quebrar la vara del violento“ jedoch nicht eingeschlafen, sondern unsere mexikanischen Mitarbeiter verteilten während unserer Abwesenheit estampitas, gaben Cds unserer „musica sacra“ weiter und bereiteten unseren zweiten Aufenthalt vor.

Wir, d.h. „Harpa Dei“ und ich, Elija, waren in der Zwischenzeit im Heiligen Land und setzten dort die Friedensmission fort. Mehrere Konzerte gaben die „Harpas“, eine Pilgerreise der Litauer stand unter der Intention für den Frieden und nicht wenige Mexikaner trafen wir in Jerusalem, die wir für das Gebet gewinnen konnten!

Am 3. Juni kamen wir in Mexiko-City an und wurden warm von unserer Mitarbeiterin A. und einem neuen „Quebrarfreund“ C. empfangen und bezogen wieder dasselbe Quartier wie bei unserem letzten Aufenthtalt.

4.Juni 2015

Schon am nächsten Tag sangen wir eine Heilige Messe mit anschließender eucharistischer Anbetung in der Pfarrei „Santissima Trinidad“.
Die Geschichte einer Frau deren fünfzehnjähriger Sohn entführt wurde und dessen ihn suchender achtzehnjähriger Bruder grausam umgebracht wurde, warf sofort wieder mit großer Schärfe ein Schlaglicht auf die völlig unhaltbaren Zustände der Gewalt in diesem Land.

Diesmal sehen wir unsere Mission in Mexiko sehr eng mit Ecuador verbunden, wohin wir bald reisen werden. Die weise Vorsehung Gottes hat uns geschenkt, daß wir unsere letzten Tage in Ecuador sozusagen gemeinsam mit dem Heiligen Vater verbringen, der in dieses uns so ans Herz gewachsene Land kommen wird. So versuchen wir, daß unsere estampitas die Menschen beim Papstbesuch erreichen werden und erhoffen, daß der Papst das Gebet mit den ecuadorianischen Gläubigen und für Mexiko öffentlich betetet. Dieses große Anliegen haben wir der Gottesmutter aus Guadalupe anvertraut!

5. Juni: Konzert in der Pfarrei „San Antonio de Padua“ mit ca. 100 Menschen.

6. Juni : Aufbruch nach Guadalajara, der zweitgrößten Stadt des Landes, mit ca. sechs Millionen Einwohnern.

Nach einer langen Autofahrt sangen wir um 12.00 die Heilige Messe und begleiteten die Anbetung. Wir hatten genügend Zeit die Inititiative vorrzustellen. Schon nach diesen wenigen Tagen in Mexiko bemerkten wir, daß die Initaitive noch intensiver und fruchtbarer wird als in den ersten Monaten. Im Vorfeld hatten wir den Herrn um eine große Fruchtbarkeit gebeten und können schon seine Antwort wahrnehmen.
Die Pfarrei hieß „ La immaculata conception“.

7. Juni: Hl. Messe in „St. Martin de Porres“

Anschließend brachen wir nach Tepatitlaán auf, wo wir abends in der Kirche St. Franziskus die Heilige Messe sangen. Viele Menschen waren gekommen und wir konnten unsere Botschaft in offene Herzen hineinsprechen.

8. Juni: Noch einmal sangen wir die Heilige Messe mit der Gestaltung der eucharistsichen Anbetung in derselben Kirche und fuhren dann nach Guadalajara zurück, um in der Kirche „Nuestra Senora de la salud“ eine Heilige Messe zu singen und länger die Initiative vorzustellen.
Am Abend gaben wir ein Interview in einem katholischen Fernsehsender „Maria Vision“, der eine recht große Verbreitung in viele Länder hat.

9.Juni: Morgens hatten wir einen längeren Termin in einem zweiten Fernsehsender ESNE, der auch in Nordamerika eine große Verbreitung hat. Dort nahmen wir an einer Glaubenssendung teil mit einem sehr kooperativen Priester und anschließend gab es Aufnahmen für eine Jugendsendung!

Um 12 Uhr sangen wir eine Heilige Messe in der Pfarrei „N. Senora de las Bugambilias“. Es entstanden viele Kontakte, die für einen weiteren Besuch im letzten Drittel des Jahres in Guadalajara wichtig werden können.

Um 19 Uhr sangen wir eine Heilige Messe im tridentinischen Ritus. Daraus erfolgte eine Einladung eine solche im Oktober/November in der Kathedrale zu singen.

Der Tag wurde beschlossen mit einer Teilnahme an einem Gebetsabend für den Frieden der von Jugendlichen für die verfolgten Christen im Mittleren Osten gestaltet wurde. Wir sangen die letzten Gesänge und hatten dann Zeit die Initiative vorzustellen. In dieser Pfarrei trafen wir auf einen sehr großzügigen Priester, der uns viele estampitas abnahm und auch Cds. Insgesamt kann man sagen, daß wir auf sehr viel Großzügigkeit – auch in materieller Hinsicht – trafen, so daß die Mission sich selbst tragen kann. Darüber hinaus werden noch Kapazitäten frei eine sehr große Menge estampitas für den Papstbesuch zu erwerben.

10. Juni Aquascalientes

Noch in der Nacht zum 10.Juni brachen wir nach Auquascalientes auf und machten noch einmal Rast in Tepatitlaán bei der großzügigen C.
Um 12 Uhr sangen wir die Heilige Messe in der Kirche „Sagrado Corazon“ mit anschließender eucharistischer Anbetung. Diese Heilige Messe wurde eigens gefeiert, weil wir kamen. Später reisten wir weiter nach Aquascalientes.

Sonntag, 15. März 2015 - 02:45 Uhr
Das Ende des ersten großen Abschnittes der Mission!

Die Harpas im Konzert

9. März 2015, Zamora

Von Juárez zurückgekehrt ging es am nächsten Tag weiter nach Zamora. Dort sangen die Harpas die Heilige Messe und gaben anschließend noch ein kleines Konzert in der Kathedrale. Am späten Abend holte uns ein Priester ab und wir fuhren nach Tangancícuaro und übernachten in seinem Haus.

10.März 2015, Tangancícuaro, Morelia

Zu aller Überraschung war am nächsten Morgen die schöne Kirche sehr voll, ein großer Teil davon waren Schulklassen. Der Gesang der Hl. Messe und ein Konzert wurden mit großer Freude und Dankbarkeit aufgenommen. Anschließend brachen wir nach Morelia auf um dort eine hl. Messe und ein kürzere Zeit der Anbetung zu gestalten. Am Abend gaben wir noch ein Konzert im Conservatorium Las Rasas in derselben Stadt!

11.März 2015, Mexiko City

Am Vormittag fuhren wir nach Mexiko-City zurück, da wir am Abend ein Konzert in der Universität in „Anáhuac del Sur“ gaben. Dieses war sehr gut von dem Legionären Christi vorbereitet und fand in ihrem Auditorium statt. Das Konzert war gut besucht und eröffnet wiederum neue Kontakte.

12. März 2015, Mexiko-City

Am Morgen sangen wir die Hl. Messe mit anschließender Anbetung in der Kirche „El Senor de los milagros“. Sehr viele Menschen waren da, besonders wenn man bedenkt, daß die Heilige Messe um 8 Uhr morgens begann. Am Abend waren wir noch zum Gesang der Heiligen Messe geladen für eine verstorbene Frau ursprünglich eine Jüdin aus Deutschland, die an diesem Tag 104 Jahre alt geworden wäre!

13. März 2015, Staat Mexiko

Am Abend begleiteten wir die Heilige Messe in Texcoco mit anschließenden kleinen Konzert und eucharistischer Anbetung in der Gegenwart des Genaralvikars. Noch am abend fuhren wir nach Mexiko-City zurück.

14. März 2015, Mexiko-City

Danksagung in der Basilika der Jungfrau von Guadalupe.

Wir können dem Herrn und der Gottesmutter nicht genug danken für die Fruchtbarkeit dieses ersten großen Abschnittes der Mission. Wir waren in dreizehn Staaten Mexikos und haben sehr viele Menschen erreichen können. Zu diesem Zeitpunkt können wir mit Freude sagen, daß die Mission sehr gut von den Mexikanern aufgenommen wurde und sich sehr viele Menschen in den Strom dieses Gebetes eingeschaltet haben. Großartige Mitarbeiter hatte uns der Herr geschenkt, die sich ganz in den Dienst dieser Mission stellten. Die heilige Musik öffnete viele Türen und drang zu den Herzen der Mexikaner vor. Inzwischen gibt es mehr Anfragen für unser Kommen an uns, als wir beantworten können und sie kommen auch aus den Vereinigten Staaten, wo sehr viele Mexikaner leben.
Wenn wir den ersten großen Abschnitt dieser Mission als Initiation betrachten, weil wir ja noch ganz unbekannt waren, können wir jetzt sagen, daß am Ende dieser zwei Monate die Initiative unseres Vaters nicht mehr unbekannt in Mexiko ist. Das Gebet beginnt sich tausendfach auszubreiten. Wir können davon ausgehen, daß das Gebet mehr als 300.000 mal weitergeben wurde, ohne zu zählen, was die Mexikaner unter sich z.B. per Internet weitergeben haben und wie oft es im Radio gesendet wird. Es beten jetzt also nicht nur sehr viele Ecuadorianer für Mexiko, sondern auch viele Mexikaner für Ecuador. Zwei Nationen vereinen sich im Gebet für den Frieden und gegen die Gewalt! Mögen andere hinzukommen! Großen Dank an alle, die dieser Mission gedient haben!

Am späten Vormittag trafen wir noch Mitarbeiter und planten den Aufenthalt für Juni 2015. Es war zu merken, daß der Terminkalender sehr knapp und intensiv wird mit einem Zwischenaufenthalt in Ecuador, wenn Bruder Benedikt der Gemeinschaft Agnus Dei am 29. Juni zum Priester geweiht wird.

Am frühen Nachmittag beendeten wir den aktiven Teil der Mission mit einer Teilnahme an einem vierzigtägigen Gebet vor einer Abtreibungsklinik in Mexiko-Stadt. Bisher ist dieAbtreibung nur im Bundesstaat Mexiko erlaubt, während die anderen Bundesstaaten des Landes – Gott sei es gedankt – die Abtreibung bisher nicht erlauben.
Das war ein sehr sinnvoller und wichtiger Abschluß der Mission, denn die Gewalt gegen die ungeborenen Kinder ist wohl eines der schlimmsten oder gar das schlimmste Übel, welches wir in unserer heutigen Welt vorfinden. Wir beteten mit den Teilnehmern den Barmherzigkeitsrosenkranz, dann das Quebrargebet und ich sprach noch ein Gebet zum Schluß. Weiterhin ermutigte ich die Beter vor der Klinik ihren wichtigen Dienst zu tun!

So bereiten wir uns nun auf die Abreise am 15. März nach Deutschland vor. Wir sind dankbar für den Schutz der Mission, ihre Fruchtbarkeit uns fühlen uns sehr geehrt Gott und dem Volk der Mexikaner auf diesem Weg dienen zu dürfen!

Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit!

Elija am Ende des ersten großen Abschnittes der Mission!

Freitag, 13. März 2015 - 20:16 Uhr
Die Mission kommt auch nach Juárez

Nach der Heiligen Messe mit dem Bischof von Juárez

Mexiko-City 02.03.15 Montag: Gesangliche Begleitung einer Begräbnisfeier und Gespräch mit Bruder Máximo von der Legio Christi in Vorbereitung auf das baldige Konzert in der Universität seiner Gemeinschaft. Im Jahr 2016, meinte er, würde er uns gerne ein Konzert in Rom organisieren, und vielleicht sogar Papst Emeritus Benedikt dazu einladen, vamos a ver...

Mexiko-City 03.03.15 Dienstag: Konzert vor ca. 150 Menschen im atmosphärisch etwas schwierigen Saal der Pfarrei „San Miguel Arcángel“. Dennoch war das Konzert für die Menschen eine sehr schöne Erfahrung, was uns einige von ihnen anschließend beteuerten.

Mexiko-City 04.03.15 Mittwoch: Das schon lange vorher vorbereitete Konzert in der „Cristóbal Colón“ Schule, an dem ca. 250 Menschen teilnahmen. Es ist immer völlig unvorhersehbar, wie viele Menschen kommen werden... Manchmal denkt man, es würden Hunderte sein, und es kommen nur ein paar Dutzend; ein anderes Mal erwartet man nur ein paar „Rosenkranzköniginnen“ und prompt sieht man sich vor Hunderten von Betern! Auch diesmal ging es uns so, da wir das Konzert auf verschiedensten Ebenen bekannt gegeben hatten (u.a. auch in der Zeitung, welche unser Gebet in einer Auflage von über 600.000 Exemplaren drucken ließ , und deshalb nur sehr unbestimmte Erwartungen haben konnten...
Die anwesenden Zuhörer waren sehr angetan und wir konnten ihnen in einer erweiterten Form die Initiative erklären, so dass über 16.000 Gebetszettel mitgenommen wurden, welche nun an verschiedenste Orte gebracht werden; unter anderem auch nach Nicaragua, von woher eine Freundin unserer eifrigsten Mitarbeiterin gekommen war, welche uns von den schwierigen kriminellen Verhältnissen ihres Landes berichtete. Dort sei ein „Scheinfriede“ über dem Land, während im Untergrund vieles schief läuft...

05.03.15 Donnerstag: Aufbruch in den äußeren Norden des Landes, in die berüchtigte Stadt Juárez, die vor einigen Jahren als die gefährlichste Stadt der Welt bekannt war.

06.03.15 Freitag: Bei der Ankunft am Flughafen der Stadt erwartete mich die unangenehme Überraschung, dass ich mein Visum nicht auffand, weshalb ich zwar reingelassen wurde, mir aber gesagt wurde, dass ich ohne das Papier nicht wieder nach Mexico City zurückfliegen könne; da Ciudad Juárez als Grenzstadt Sonderregelungen hat.
Doch unser Himmlischer Vater wusste die Situation zum Guten zu wenden, indem er mich auf diese Weise zum Polizeiquartier brachte, wo ich den Antrag für ein neues Dokument stellen musste. Dort hatte ich den Eindruck, für die örtliche Polizei um Stärkung in ihrem Dienst beten zu sollen, und darum, daß eventuelle illegitime Verbindungen zu kriminellen Gruppierungen zerbrochen werden mögen. Außerdem bat mich der Polizist, welcher sich meiner Sache annahm, um Gebet für sich und seine Familie und machte mich auf ein Plakat aufmerksam, auf welchem seine Dienstkollegen abgebildet waren, die im Kampf gegen die Kriminalität umkamen. Ich betete nun auch für sie und auch für die vielen Frauen, die auf sehr seltsame Weise im Laufe der Jahre entführt worden sind und von denen man nie wieder etwas gehört hat. Es besteht die Vermutung, dass gewisse okkulte Praktiken dahinter stehen könnten, da es oft derselbe Frauentypus ist, auf den die Entführer aus waren. Vielleicht steht dies noch in einer seltsamen Verbindung mit dem Geist, der damals die Azteken dazu antrieb, so viele Menschenopfer darzubringen und der möglicherweise noch nicht ganz überwunden ist! Dies nahm ich als Gebetsanliegen in eine Sühnekapelle mit, die wir am Nachmittag besuchten. Dort bat ich um Heilung der Geschichte Mexikos.

Zu meiner Erheiterung erzählte mir der Polizist, als er meinen Nachnamen las, dass ca. 200 Meilen von Juárez entfernt ein Dorf von Menonisten sei, von denen viele meinen sonst so selten zu hörenden Nachnamen trügen.

Später führte mich der Herr noch in das staatliche Gebäude der Immigration, wo mein neues Dokument ausgestellt werden sollte. Dort betete ich wiederum für eine Stärkung der staatlichen Autorität und um ein Ende eventueller Verbindung mit kriminellen Strukturen sowie der Korruption.

Im Laufe des Vormittags gaben wir ein Interview beim diözesanen Radiosender „Radio Guadalupana“ und anschließend fuhren wir zur Kathedrale, um die lokale Soundanlage zu testen. Der Dompriester erwies sich als sehr freundlich und erzählte uns ein bisschen über die Geschichte der alten Kirche, welche leider durch Einsturzgefahr fast ganz durch einen ziemlich geschmacklosen Neubau ersetzt werden musste!
Anschließend fuhren wir noch einmal zum Radio, wo wir ein Programm für Jugendliche begleiteten. Die Verantwortlichen für den Sender verpflichteten sich, unser gesungenes Gebet täglich zu senden, sowie unsere Musik.
Abends sangen wir die Heilige Messe in „Jesús, el Salvador“, im Rahmen geistlicher Exerzitien, an welchen viele Menschen der Region teilnahmen, und stellten die Initiative vor.

07.03.15 Samstag: Morgens nahmen wir an einem Frühstück mit einigen Priestern in einem sehr eleganten Lokal teil. Um 15:00 gestalteten wir eine halbe Stunde Gebet mit gesanglicher Einlage und abends sangen wir wiederum die Heilige Messe in derselben Pfarrei, und stellten nochmals die Initiative vor. Anschließend gaben wir ein Konzert vor ca. 350 Menschen meist Teilnehmer der Exerzitien. Der Radiosender „Radio Guadalupana“ nahm es mit auf und sendete es live weiter.
Nach dem Konzert lud uns der Pfarrer zum Abendessen bei sich ein, an dem auch einige der Exerzitienorganisatoren teilnahmen. Zusammen überlegten wir, ob es wohl gut wäre, die Stadt noch einmal zu besuchen und dachten an die letzten Tage des Advent als einen günstigen Zeitpunkt. Außerdem wurden ein paar Einladungen in die Vereinigten Staaten ausgesprochen, wo ja auch etliche Millionen von Mexikanern wohnen, von denen sicherlich auch viele für das Gebet für ihr Land zu gewinnen wären.

08.03.15 Sonntag: Morgens gestalteten wir den Anfang des Exerzitientages mit Gebet und Gesang. Mittags begleiteten wir gesanglich die zweite Heilige Messe, die der Bischof in seiner Kathedrale seit seiner Weihe vor erst zehn Tagen feierte. Auch dort hatten wir Gelegenheit, die Initiative vorzustellen und das Gebet gemeinsam zu beten. Nach der Heiligen Messe hatten wir ein kurzes und sehr freundliches Treffen mit dem Bischof und er segnete uns für unsere weitere Mission.
Schnell fuhren wir nun zur Pfarrei zurück, wo wir noch die zweite Hälfte der Heiligen Messe singen und die Initiative vorstellen konnten.
Um unseren Einsatz abzuschließen, sollten wir eigentlich noch eine Stunde Anbetung gestalten, was aber leider nicht mehr möglich war. Dennoch sangen wir noch zwei Strophen des Hymnos Akathistos und ich sprach noch ein Abschlussgebet mit verschiedenen Anliegen, neben unserem Hauptanliegen des Friedens und des Zerbrechens der Gewaltstrukturen.
Fast unmittelbar danach fuhren wir zum Flughafen, um nach Mexico City zurückzukehren.

Dienstag, 3. März 2015 - 16:53 Uhr
Monterrey- Mexiko-City

Ein wenig Rast an einem geistlichen Ort


26-02-2015, Monterrey-Kathedrale, Basilika, Saltillo-Cuahuilla

Vor dem Tabernakel in der Kathedrale spürte ich sehr großen Frieden und gewann folgenden inneren Eindruck, den ich hier wiedergebe ohne zu beanspruchen, daß es genau so geschehen wird und auch mit keiner Zeitangabe:

- Nach dem geistlichen Kampf würde in die Stadt Monterrey ein tiefer Friede einziehen und die Menschen sich stärker dem Glauben zuwenden; besonders die Priester hätten einen großen Eifer das Evangelium zu verkünden und Jesus würde, zusammen mit seiner Mutter, über die Stadt wie ein König regieren -

Danach waren wir in der „Basilika von Guadalupe“ in Monterrey, sprachen das „Quebrargebet“ und sangen zur Ehre der Muttergottes einige Lieder.

Nachmittags fuhren wir nach Saltillo- Coahuila und gestalteten eine Hl. Stunde, stellten die Initiative vor und sangen die Hl. Messe. Am Abend trafen wir noch ein Ehepaar, welches für das Werk von Catalina Rivas in ganz Mexiko verantwortlich ist. Sie waren sehr offen und hörbereit.

Freitag, d. 27.02.2015 San Louis Potosi, Queretaro

Wir brachen frühmorgens nach San Luis Potosí auf, wo wir in der „San Francisco de Asís“ Kirche die Hl. Messe gesanglich begleiteten und die Initiative vorstellten. Die Menschen dort zeigten sich sehr offen, so daß wir gleich eine Einladung bekamen, am selben Abend noch in einer anderen Kirche zu singen.
Mittags besuchten wir den Ort der mexikanischen Seligen Concepción Cabrera (Conchita), ein wichtiger geistlicher Platz für die Mexikaner, um sich geistlich zu erneuern.

Abends sangen wir ein kleines Konzert für den Frieden der verschiedenen Völker, während einer Anbetungsstunde in „La Inmaculada Concepción“. Der Priester lud uns für November ein, damit wir sie in größeren Veranstaltungen mit der Initiative und dem Gesang begleiten.

Wir fuhren nach Querétaro weiter. Dort übernachteten wir und tarfen sehr nette Menschen an, die auf uns bis nach Mitternacht gewartet hatten. Wir erfuhren, daß der Cousin einer der Frauen, die auf uns warteten, seit mehreren Monaten entführt sei und beteten für ihn, indem wir das Magnifikat sangen.

Samstag, 28.02.2015, Mexiko-City

Wir brachen wieder nach Mexico-City auf und erfuhren vorher, daß im Staat Morelia ein bekannter Bandenanführer namens „La Tuta“ auf friedliche Weise gefangen genommen wurde.

Sonntag, 01.03.2015, Mexiko-City

Durch den Kontakt mit einer Journalistin, die wir in Tlalpan kennengelernt hatten, erschien ein Artikel in der Zeitschrift der Erzdiözese „Mexico“, „Desde la fe“, über die Gebetsinitiative. So wurde das Gebet und das Bild unseres Vaters in der Auflagen von 655.000 in Pfarreien und in öffentlichen Zeitungen weitergegeben.
Gepriesen sei der Herr!

Abends sangen wir die Hl. Messe, von einem Weihbischof gefeiert, in einem Pro-life Festival, welche eine unserer Mitarbeiterinnen an verschiedenen Orten Mexikos organisiert.
Auch hier waren die Menschen bereit, estampitas zu verteilen und nahmen Cds mit!

Montag, d. 02-03-2015

Gespräch mit einem Bruder der Legionäre Christi für die Vorbereitung eines Konzertes am 11. März. Abends sangen wir die Heilige Messe in einer großen Kirche Mexikos.

Dienstag, 3. März 2015 - 00:19 Uhr
Monterrey

Der Adler muß ordentlich zupacken - Symbol von Mexiko aus aztekischen Zeiten

24-02-2015 Monterrey

In der bekannten Basilika „del nuestra Senora del Robe“ sangen wir für Mexiko und die Stadt ein Teil des Hymnus Akathistos bis wir dann die Heilige Messe in der angrenzenden Kirche begleiteten. Am Nachmittag gestalteten wir eine Heilige Stunde in der Kapelle des Krankenhauses, die sehr stark war - im Sinne eines Durchdringens eines geistigen Nebels, den man über dieser Stadt spüren kann. Dazu verhalf auch die Rezitation des 22. Kapitels der Apokalypse. Zusätzlich betete ich noch einzeln für die Anwesenden.

Dann wurden wir zu einem kleinen Mädchen geführt, welches seit sieben Monaten im Koma liegt. Sie wurde in dieses Koma versetzt und wachte nicht mehr auf. Von diesem Mädchen Valentina, ca 1,5 Jahre alt, ging etwas sehr Liebenswürdiges aus. Noch stärker beeindruckten mich die noch jungen Eltern, welche dieses Kreuz im Glauben trugen. Sie baten mich um das Gebet für ihr Kind und für sich selbst. Über den Zustand dieses kleinen Mädchens machte ich mir einige Gedanken, die noch weiter ausreifen müssen.
Dann besuchten wir eine Frau, die ebenfalls im Koma lag. Dies war die Folge eines schweren Autounfalls, ein Teil des Kopfes war zertrümmert. Auch hier beeindruckte uns die Haltung des Ehemannes, der seit langen Monaten dieses Leid trägt, zusammen mit noch vier jungen Töchtern. Eine von ihnen , Cintia, mit demselben Namen wie ihre Mutter, gab mir am nächsten Tag den Gebetskranz ihrer Mutter, während ich meinen dem Vater überließ.

25-02-2015 Monterrey

Hl. Messe in einer großen Kirche am Vormittag und am Abend. Am Nachmittag besuchten noch wir eine Gebetsgruppe und ich konnte ein längere Einführung in die Initiative geben. Dort befand sich die Statue einer Rosa Mystica, die Blut geweint hatte. Eine Frau erzählte uns, daß ihr entführter Sohn nach 21 Tagen wieder freigelassen wurde. Sie hatte intensiv für ihn gebetet und besonders das Magnificat mit der O-Sapientia-Antiphon dem Herrn dargebracht!

Am späteren Abend gaben wir noch ein Konzert vor ca. 70 Personen und es entstanden möglicherweise wichtige Kontakte. Eine alte Frau, die Besitzerin einer Universität ist und selbst Konzerte organisiert, war sehr angetan und es wird vielleicht eine Einladung für November kommen! Die Hausbesitzer luden uns ein bei ihnen beim nächsten Aufenthlat zu wohnen und ein eigenes kleines Appartement in ihrem riesigen Haus zu haben! Vamos a ver!

Montag, 2. März 2015 - 19:44 Uhr
Mexiko-Monterrey

Die Jungfrau von Guadalupe und Mexiko - das gehört zusammen!

19-02-2015 Radio „El valor de ser católico“, Anbetungsstunde mit Hl. Messe in Tacubaya

Ein längeres Interview im Radio gefolgt von der hier in Mexiko häufigen Anbetungsstunde vor dem Allerheiligsten Sakrament. Ich konnte die Initiative geistlich erklären und die Harpas sangen dann die Hl. Messe auf der Empore einer Alten Kirche mit einer abenteuerlichen Treppe!
Die zuhörenden Menschen waren sehr aufgeschlossen und stellten nicht wenige Fragen. Die hl. Hesse wurde von Pater David zelebriert, den wir aus 2011 in Guayaquil, Ecuador, angetroffen hatten.

20-02-2015 Quernavaca, Kathedrale

Diese Stadt und Diözese liegt nicht weit von Mexiko-City. Bereits zu Anfang der Mission hatten wir dort gesungen. Diesmal war ein Konzert in der Kathedrale vorgesehen. Wir hatten schon alles gerichtet, dann wurde uns klar, daß unser Beitrag mit einer eucharistischen Anbetungsstunde verknüpft werden sollte. So stellten wir uns innerlich um und es wurde eine wunderbare Stunde daraus, in der wir mit den Harpagesängen und Gebeten um Frieden für Mexiko und die ganze Welt beteten. Zu unserer Freude war der Bischof die ganze Zeit anwesend und war sehr erfreut über diesen Abend. Er gab uns dann noch einen Segen für den weiteren Verlauf der Mission. Auch waren einige Priester anwesend, welche estampitas (Gebetszettel) für ihre Pfarreien mitnahmen!

21-02-2015 Aufbruch in den Norden des Landes.

Mit einem uns zur Verfügung gestellten großen Auto brachen wir nach Monterey auf, in die drittgrößte und wohlhabendste Stadt des Landes. Eine lange Reise auf nicht ganz ungefährlichen Straße lag vor uns. Unterwegs machten wir in Zampico Halt!
Der Priester nahm uns sehr freundlich auf und alles war in der Lourdeskirche gut vorbereitet. Viele Menschen kamen aus anderen Gegenden. Die Harpas sangen die Heilige Messe mit anschließender Anbetungsstunde und beteten für Mexiko und die Völker. Der Abend war auch sehr schön durch den Schein vieler Kerzen.
Die Menschen nahmen das Gebet gut auf mit dem Willen es zu beten und zu verbreiten und wie eigentlich immer wurde die Musik sehr gelobt, so daß man ohne Übertreibung sagen kann, daß nicht wenige Mexikaner wie „verzückt“ auf die Heilige Musik reagieren.
Es erinnert mich an den Film „Mission“, als der Jesuitpater durch die Musik die Guaraniindianer abhalten konnte ihn zu töten und sie später besonders die Musik in den Missionen praktizierten. Dieser Priester sagte nach meiner Erinnerung in etwa: „Hätte ich ein ganzes Orchester gehabt, hätten wir den ganzen Kontinent gewonnen.“

Auch Zampico leidet unter der kriminellen Gewalt, besonders unter Entführungen.
Ein konkretes Beispiel war, als wir am nächsten Morgen erfuhren, daß nach dem Treffen in der Lourdeskirche ein Taxifahrer (Piratentaxi) versuchte drei Frauen zu entführen, was aber Gott-sei-Dank in diesem Fall nicht gelang!
Wir wollen an diesen Ort noch einmal zurückkehren!

22-02-2015 Victoria, Monterrey

Wir setzten unsere Reise in dem Bundesstaat Tamaulipas fort und kamen nach Victoria.
Dort sangen wir die Heilige Messe in der als gefährlich geltenden Stadt. Leider wirkte die ganze Heilige Messe ein wenig zerstreut und auch mit dem Gesang bzw. der Akustik waren wir nicht sehr zufrieden. Diesmal war es die Präsentation der Kampagne von Marie-Elisée, welche die Herzen öffnete. Es nahmen dann viele Menschen estampitas und Cds mit. Ich hatte den Eindruck, daß wir auch im Verlaufe des Jahres an diesen Ort noch einmal zurückkehren sollten.
Unsere jeweiligen Gastgeber in den verschiedenen Städten sind immer sehr großzügig zu uns und wir werden auf allen Ebenen verwöhnt! Und die Mexikaner verstehen gut zu essen, vielleicht sind sie die „Franzosen Amerikas“!!!
Am Abend fuhren wir nach Monterrey weiter und nahmen Quartier bei unseren Gastfamilien, welche mehr über die Initiative wissen wollten!

23-02-2015 Monterrey

Diese Stadt, welche als die reichste in Mexiko gilt, liegt wunderbar eingerahmt von Bergen. Dort waren verschiedene Treffen geplant, die dann allerdings auf eine andere Weise, als ursprünglich vorgesehen, verwirklicht wurden!

Konzert in „Cree“ – eine Schule für behinderte Menschen . Es hatten sich einige Menschen versammelt, darunter Jugendliche. Sie waren offen für die Musik. In dieser Schule wird nun jeden Tag des „Quebrargebet“ gebetet!

Fortsetzung folgt!

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