Internationaler Gründungsakt


Die Gründung von Balta Lelija hat von Anfang an einen internationalen Charakter. Sie wurde am 30. Mai 2008 in 4 verschiedenen Kontinenten vollzogen und so symbolisch in die ganze Welt hinausgetragen.


Auszüge der Gründung aus folgenden Teilen der Welt

Aus Jerusalem schrieb Corinna, Gemein. Agnus Dei:

„Um 9 Uhr nach Sonnenstandzeit komme ich auf Golgotha an. Da ich zur Zeit das einzige Gemeinschaftsmitglied in Jerusalem bin, setze ich diesen Gründungsakt hier alleine. An diesem Tag jedoch besonders in Verbindung mit unserer himmlischen Schwester Jeanne, die zu dieser 9 Uhr Stunde am 30. Mai ihr Leben in Rouen auf dem Scheiterhaufen hingegeben hat.

Zunächst gehe ich unter den Altar an die Kreuzigungsstelle und lege das Schreiben auf den Felsen Christ. Es ist ein unscheinbarer, schlichter Akt. Doch möge die Siegeskraft, die von dem Felsen ausgeht, auch die Gründung von Balta Lelija stärken.
Dann knie ich nieder und bete erstmal das Glaubensbekenntnis und das Gesätz, des Wiederkunftsrosenkranzes: „ Der das Tier und den falschen Propheten in den Feuersee wirft.“

Vor dem Kreuz Christi lese ich nun mit verhaltener Stimme das Gründungsschreiben.
Nun gehe ich weiter an den Salbungsstein und lege das Schreiben zum Segen darauf, den letzten Teil des Schreibens , „ die Ausblicke“, verlese ich am Grab Christi. Wie es unter Punkt d) spirituelles Fundament heißt, handelt es sich bei der Auseinandersetzung nicht um einen „Kampf gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.“ Nun nirgends mehr als an diesem Ort der Auferstehung Christi mußten die gottfeindlichen Mächte ihre Niederlage erkennen. So erflehe ich an dieser Heiligen Stätte den Segen Gottes für die Gründung von Balta Lelija.

Froh gehe ich aus dieser historischen Stunde weiter meinen Weg, in dem Bewußtsein, einen schlichten, aber tiefgreifenden Akt gesetzt zu haben und bin dem Herrn sehr dankbar, der uns durch diesen neuen Gründungsakt näher seiner Wiederkunft bringt und sein irdisches Heer für jetzt und die Zukunft zurüstet.“
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Aus Vilnius schrieb Elija:

Am 30.Mai 2008 brachte ich den Text der Gründungsurkunde in die Kapelle der "Mater Misericordia" in Vilnius. Während der Heiligen Messe ab 9 Uhr legte ich den Text neben den Altar.
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Aus Domrémy schrieb Maria, Gemein.Agnus Dei:

"Die Hl. Messe fand nicht in der kleinen Taufkirche im Dorf statt, da sie diese schon seit Januar komplett innen renovieren, sondern in der kleinen Kapelle an der Basilika, um die Jehanne wohl extra gebeten habe, sie zu errichten, um dort für die gefallenen Soldaten zu beten.
Rechtzeitig vor 9:00 Uhr haben wir uns dann zur Taufkirche begeben, um zu sehen, ob wir irgendwie hineinkommen. Rundherum war eine Absperrung und die Arbeiter klopften und hämmerten laut. Da kam dann ein liebevolles Zeichen von Jehanne durch einen Arbeiter, der uns sah und uns ausdrücklich bat, trotz Baustelle in die Kapelle zu gehen, um diese besichtigen zu können. Es wurde für uns extra die Absperrung geöffnet.
So habe ich in der Todesstunde von Jehanne am 30.05.2008 in der Taufkirche von Domremy vor vier weiteren Personen den Text von Balta Lelija laut vorgelesen und es war ein sehr bewegender Moment.
Man merkte, dass eine neue übernatürliche Wirklichkeit geschaffen wurde in dieser von Elija initiierten Gegenbewegung zum Antichristen.
Danke für die Beauftragung- es war für mich eine Ehre und Freude, dies vollziehen zu dürfen!!
Wir beteten noch der Hl.Jehanne d'Arc zu Ehren in ihrer Todesstunde. Von 13:00 bis 15:00 nahmen wir das Anliegen von Balta Lelija in der großen Basilika vor einer kleinen Statue von Jehanne in die Rezitation der Apokalypse (Wiederkunftsliturgie) hinein. Anschließend bedankte sich der Pfarrer bei uns für unser Gebet. Er war sichtlich berührt von unserem Dasein."

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Aus Ecuador schrieb Samuel, Gemein. Agnus Dei:

„In Ecuador, auf unserer Tierra de la Paz, dem “Land des Friedens”, haben wir am 30. Mai 2008, Festtag her Hl.Johanna, einen intensiven Tag des Gebetes gehalten. Nach Nachtanbetung und den festlichen Laudes wurde am Beginn des Gesanges der Apokalypse um 9.00 Uhr der grundlegende Text der Initiative „Balta Lelija“ von unserem Priester, P.Johannes, beim Altar unserer Kapelle niedergelegt und so Gott anvertraut. Die Festmesse wurde dann am Abend gefeiert.

In der Gemeinschaft waren wir überrascht, wie stark die im Text angesprochenen Gedanken unseren Standpunkt und unsere Entschlossenheit zu prägen begannen."

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Aus Bodman schrieb Teresa, Gemein. Agnus Dei:

„Der Tag der Gründung von Balta Lelija ist der Tag des Martyriums unserer geliebten Schwester Jehanne (Johanna von Orleans). Es ist ein besonderer und wichtiger Tag in unserer Gemeinschaft.
Der Gründungsakt von Balta Lelija ist wie ein Geschehen und in eine längere Zeit des Gebetes mit verschiedenen Phasen eingebettet:

Nach unserer gemeinsamen stillen Anbetung von 6:00 bis 7:00 Uhr feierten wir in diesem Anliegen die Wiederkunftsliturgie (die gesungene Apokalypse des Johannes). Im Anschluss daran und zur Todesstunde von Jehanne verlas ich in der Krypta den ersten Teil und in der Kapelle der Nationen den zweiten Teil der Gründungsurkunde von Balta Lelija.

Es war für mich ein bewegender Moment und eine tiefe Ehre, dies tun zu dürfen.

Das Anliegen von Balta Lelija, Widerstand zu leisten, gegen besorgniserregende Entwicklungen in Europa und der Welt, die sich im Widerspruch befinden zur Religion und zum christlichen Glauben, entspricht meinem innersten Bedürfnis nicht zu schweigen und tatenlos zuzusehen, wo die Wahrheit und die Liebe verraten wird und sich immer mehr ein antichristlicher Geist ausbreitet.“

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Aus Mbuji-Mayi schrieb Bernadette, Gem. Agnus Dei:

„Am 30. Mai war ich in Mbuji-Mayi, Congo. Ich war bei Dr. Richard, einem befreundeten Augenarzt untergebracht. Dort gibt es weit und breit keine Kapelle.
Als ich gegen 13:30 Uhr im Internet nach längeren Schwierigkeiten das Schreiben von Elija ausdruckte, erreichte mich ein Anruf, dass ich zum Gouvernorat gehen sollte, um dort den Gouverneur zu treffen. Das Gourvernorat lag in der Nähe meiner Bleibe. Dort im Hof zwischen 14:00 und 15:00 Uhr wartete ich und da es die Hl. Stunde war, betete ich nicht nur, sondern las ganz bewusst und langsam den Text von Balta Lelija. Es war keine Kapelle, kein Gemeinschafthaus, sondern ein Regierungsgebäude d.h. beim Gouverneur, der politisch höchstgestellten Person hier im Kassai- und ich fand es eine eigenartige Fügung, gerade dort diesen Text ganz bewusst vorzulesen.

Wenn man ein bißchen den Kongo kennt, so muss ich sagen, gerade dort brauchen sie dieses Licht des Wiederkommenden am meisten.
Eine Stunde später regnete ein riesiges Unwetter herunter.“

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